Informationen und Aktionen

Unser Schulgarten im Mai 2020

Insektensommer 2020

Teilnahme am „Insektensommer 2020“

 Auch in diesem Schuljahr hat die St. Angela-Realschule mit Schülerinnen der 7. Klasse und einer Schülerin aus Klasse 5 an der Insektenzählung des NABU teilgenommen.

Diese bundesweite Mitmachaktion wird seit zwei Jahren durchgeführt, um Daten zu sammeln und der Frage auf die Spur zu kommen, wie es um die Artenvielfalt der Insekten in Deutschland bestellt ist.

 Unser Schulpark und der Schulgarten eignen sich sehr gut, um auf Entdeckungstour zu gehen und sechsbeinige Krabbler aufzuspüren.

Eine kleine Gruppe motivierter „Insektenforscherinnen“ der 7Ra war mit viel Engagement dabei, als Datensammlerinnen und Entdeckerinnen unterwegs zu sein und nebenbei noch zahlreiche Bilder der Insekten aufzunehmen, sei es von den Nymphen der Gemeinen Feuerwanze, von Marienkäfern verschiedener Arten und ihren Larven, Bienen, Hummeln, Schwebfliegen u.a.

Auch ein Trauer-Rosenkäfer wurde im Rosengarten unseres Schulparks gesichtet, eine Art, die inzwischen in Deutschland selten geworden ist und als gefährdet gilt.

Planting for future

An diesem Freitag (20.09.2019) fand in der Bischöflichen St. Angela-Schule der Baumpflanztag statt. In der Schule war eine Initiative unter dem Leitspruch „Planting for future“ ins Leben gerufen worden. Die Klimadebatte ist allen Menschen im Bewusstsein. Der Auftrag von Schule ist es, sachlich und objektiv über Vorgänge und Zusammenhänge zu informieren und die Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, ein fundiertes Urteil bilden zu können. Neben diesen theoretischen Grundlagen kann Schule aber auch praktische Akzente setzen, die unmittelbar erfahrbar sind. Durch das praktische Handeln werden zahlreiche Prozesse sichtbar und die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass ihr Handeln positive Konsequenzen herbeiführen kann. Daher planten Lehrerinnen und Lehrer der St. Angela-Schule unterschiedliche Projekte, welche über Artenschutz und Artenvielfalt informieren, diese aber auch aktiv unterstützen.

Bereits seit mehreren Jahren engagieren sich Schülerinnen der Schule für den Artenschutz von heimischen Insektenarten, beispielsweise durch die intensive Pflege des Schulgartens oder durch die Betreuung von Bienenstöcken auf dem Schulgelände. In den Sommerferien ist der erste Honig geerntet und geschleudert worden. Die Betreuung der Bienen ist in das Schulleben fest eingebunden und findet rege Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern. Darüber hinaus ist der Schulgarten für viele Insektenarten sehr attraktiv. Durch eine artenreiche Bepflanzung, welche Insekten über mehrere Monate Nahrung und Unterschlupf gewährt, fördert der Schulgarten die Artenvielfalt in einer innenstädtischen Fläche- zumal vor dem Hintergrund der Flächenversiegelung und der Gefahr des Artensterbens – und macht Umweltschutz sichtbar. Erst in der vergangenen Woche wurde der Schulgarten zum „schmetterlingsfreundlichen Garten“ durch den NABU ausgezeichnet. Heute hat der WDR Köln die Plakette zur Auszeichnung als „bienenfreundliche Schule“ nach der erfolgreichen Teilnahme an einem Wettbewerb überreicht.

Der heutige Tag stellt einen Beitrag der Schule zum Umweltschutz dar. Unterstützt durch die Biologische Station Düren und durch den Baumwart der Unteren Landschaftsbehörde, Herrn Uwe Krämer, pflanzten Schülerinnen unterschiedlicher Jahrgangsstufen sowohl der Realschule als auch des Gymnasiums alte Apfelsorten, wie Goldparmäne, Gravensteiner und James Grieve. Die Fläche wurde durch die Schwestern des Dürener Ursulinenkonventes zur Verfügung gestellt.

Herr Krämer erklärte den interessierten Schülerinnen ausführlich, wie sie die Bäume pflanzen und befestigen sollten, damit sie sicher stehen und in den folgenden Jahren eine reiche Ernte eingefahren werden kann- sowohl für zahlreiche Insektenarten, die sich von Nektar und Pollen ernähren werden, als auch für die Schülerinnen und Schüler der Schule, die das Obst ernten werden.

Bereicherung für unseren Schulgarten

In der Projektwoche Ende Juli 2019 haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 zusammen mit Herrn Weber und Frau Tilke unseren insektenfreundlichen Schulgarten, der am 17.09.19 vom NABU als schmetterlingsfreundlicher Garten ausgezeichnet wurde, um einen Gartenteich mit einem solarbetriebenen Wasserlauf erweitert.

Dieser stellt für unseren Schulgarten nicht nur deshalb eine Bereicherung dar, weil das beruhigende Plätschern des Wasserlaufs eine angenehme Atmosphäre verbreitet und Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zum Verweilen auf der Bank einlädt, sondern auch weil er eine wichtige Anlaufstelle als Trinkplatz für Insekten und Vögel darstellt. Bienen aus unseren Bienenstöcken, Wildbienen und zahlreiche andere Insekten lassen sich gerne auf den Wasserlinsen und auf der Filteranlage nieder, um zu trinken.

Ohnehin hat der Schulgarten im Spätsommer einen besonderen Charme, da nun da nun die Stauden und Sonnenblumen sich besonders prachtvoll präsentieren.

Natürlich sind die derzeit reifen Früchte – Äpfel, Walnüsse und insbesondere die Weintrauben der Weinreben am Holzrankgitter – bei den Schülerinnen und Schülern besonders beliebt.

Insektensommer 2019- Sechsbeiner beobachten und zählen

Auch in diesem Sommer beteiligten sich Schülerinnen der 7. Klasse der Bischöflichen St. Angela-Realschule an der bundesweiten Mitmachaktion des NABU. Innerhalb einer Zeitstunde wurden auf dem Schulgelände alle Insekten gezählt, die im Umkreis von 10m zu finden waren.  Dazu schwärmten die Schülerinnen der 7Ra in Gruppen aus und suchten die Umgebung nach Bienen, Hummeln, Schwebfliegen, Wespen, Wanzen, Käfern, Florfliegen, Zikaden, Schmetterlingen und anderen kleinen Sechsbeinern ab: Ob in unserem Park  oder im Schulgarten – überall wurde die Umgebung unter die Lupe genommen und die entdeckten Insekten gezählt. Die Ergebnisse wurden an den NABU weitergeleitet.

Unser Schulgarten

Seit 10 Jahren gibt es die Garten-AG unter der Leitung von Herrn Weber. Diese verwandelt den Bereich vor der Turnhalle in den warmen Monaten seit Jahren in eine blütenreiche, farbenprächtige Gartenoase, die dankbar von Bestäuberinsekten angenommen wird.

Ein Wildblumenbeet mit Blütenpflanzen, wie z.B. Kornblume, Mohnblume, Margerite, Sonnenhut, Wiesensalbei, Lavendel u.a., bietet ideale Bedingungen für viele Insekten, denn insbesondere Pflanzen mit sogenannten ungefüllten Blüten heimischer Wildformen locken die kleinen Sechsbeiner. Auch Küchenkräuter werden in unserem Schulgarten angepflanzt, deren Blüten ebenfalls beliebt bei Bienen, Hummeln und Schmetterlingen sind.

Dass der Schulgarten von vielerlei Insekten bewohnt wird, zeigt sich auch daran, dass das große Insektenhotel dort sehr gut angenommen wurde: Viele der hohlen Pflanzenstängel und mit Bohrlöchern versehenen Hartholzteile wurden von Wildbienen genutzt, was daran erkennbar ist, dass die Insekten die Öffnung mit selbstgefertigten Pfropfen aus lehmiger Erde verschlossen hatten.

Die Larven schlüpfen dann im Inneren und ernähren sich von den Nektarvorräten, bevor sie im Frühjahr den Weg ins Freie suchen.

Manche Insekten nutzen das Insektenhotel auch ganzjährig als Unterschlupf.

Im Schulgarten wird biologisch-organisch gegärtnert, d.h. es werden keine Pestizide verwendet und gedüngt wird mit Hornspänen.

Inmitten dieser Blütenpracht zu sitzen und dem regen Treiben, dem Summen und Brummen zuzuhören, ist wirklich wunderbar entspannend. Der Platz auf der Bank im Schulgarten, der im übrigen bei den letzten Projekttagen von einer Gruppe Schülerinnen mit einem Kieselsteinmosaik versehen wurde,  ist daher ein beliebter Platz für die Schülerinnen und Schüler. An den kommenden Projekttagen im Juli wird der Garten noch um einen Teich mit kleinem Wasserlauf erweitert.

Eine Oase für Zwei- und Sechsbeiner!

Was brummt und krabbelt da? – Die Klasse 7Ra macht mit bei der Aktion „Insektensommer“ (2018)

Auf den dramatischen Rückgang zahlreicher Insektenarten wird derzeit von vielen Experten hingewiesen, unter anderem vom Naturschutzbund Deutschland NABU.

Die Klasse 7Ra der St. Angela – Realschule hat sich im Rahmen des Biologieunterrichts mit dem Problem des Insektensterbens beschäftigt, Ursachen recherchiert, sich mit den zahlreichen Folgen für die Ökosysteme beschäftigt und Möglichkeiten der Selbstwirksamkeit in den Blick genommen, einen eigenen Beitrag zur Unterstützung der Insektenwelt  zu leisten.

Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit beteiligten sich die Schülerinnen an der bundesweiten Aktion des NABU „Insektensommer“, bei der Daten über die biologische Vielfalt verschiedener Lebensräume gesammelt werden.

Die Schülerinnen der 7Ra nahmen dabei unseren Schulpark genauer unter die Lupe.

Auch wenn das Wetter zum vereinbarten Zeitpunkt nicht ideal war, zählten die Schülerinnen motiviert und engagiert alles, was auf sechs Beinen in unserem Schulgarten summte, brummte und krabbelte.

Neben der äußerst wertvollen Erfahrung, das Augenmerk einmal auf die kleinen Tiere in unserer Umgebung zu richten, denen sonst kaum Beachtung geschenkt wird, wurden auch „Hemmschwellen“ im Umgang mit den kleinen Krabblern abgebaut .

Die Mitwirkung bei einer bundesweiten Umweltaktion schaffte zudem noch einen besonderen Anreiz.