Zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vom 9.November 1938

Schülerinnen der 10Gb setzten ein Zeichen gegen das Vergessen

Zur Erinnerung daran, welches Unrecht und welche Gewalt der jüdischen Bevölkerung Deutschlands am 9.November 1938 unter nationalsozialistischer Herrschaft widerfuhr, hat die 10Gb eine Plakatausstellung mit eigenen Texten und Fotos aus der damaligen Zeit gestaltet.

Den ersten Höhepunkt der Judenverfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus, als Synagogen brannten, jüdische Geschäfte geplündert und Deutsche jüdischen Glaubens ermordet oder gewaltsam in Konzentrationslager verschleppt wurden, haben die Schülerinnen anhand verschiedener Unterthemen untersucht. Ein Plakat widmete sich der Fragestellung, was  unter Antisemitismus zu verstehen ist und wie er zur Zeit des Nationalsozialismus begründet und verbreitet wurde. Andere Beiträge beschäftigten sich exemplarisch mit den Ereignissen der Reichspogromnacht in den deutschen Großstädten Hamburg, Frankfurt, München sowie Düren. Zu dem sich seit dem Überfall der Hamas auf Israel weiter ausbreitenden rechten und linken Antisemitismus in Deutschland lieferte ein weiteres Plakat Informationen.

Ihre gelungene Ausstellung präsentierten die engagierten Schülerinnen den neunten Klassen des Gymnasiums. Mit dieser Aktion hat die Klasse 10Gb nicht nur einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen geleistet, sondern auch Jüngeren einen Zugang zu dem Thema eröffnet.

(E. Bauer)