Vorstellung der Bauabschnitte am 12. März 2026

Die drei Architektinnen und Architekten, die mit der Planung der Bauarbeiten an unserer Schule betraut sind, stellten am 12. März ihre Pläne zum Umbau des ehemaligen Klostertraktes und des früheren Schwesternwohnheims vor.

Der Umbau betrifft eine Fläche von etwa 3000 Quadratmetern im Erdgeschoss unter der Kapelle, oberhalb der Kapelle sowie über den bisherigen Klassenräumen 105 bis 112. Die dort gelegenen Räume wurden ursprünglich als Schwesternwohnheim für die Ordensschwestern genutzt und später als Internatsräume, bis auch der Internatsbetrieb eingestellt wurde. Diese Räumlichkeiten stehen bereits seit mehreren Jahrzehnten leer und konnten in dieser Zeit nicht genutzt werden.

Durch die nun vorliegenden Planungen wird es möglich, diese Flächen wieder nutzbar zu machen und gleichzeitig barrierefrei zu erschließen. Herr Schlimm erläuterte, dass es seinem Team besonders wichtig gewesen sei, den Charakter der historischen Bausubstanz zu erhalten und zugleich moderne Elemente behutsam zu integrieren.

Der Umbau stellt eine besondere Herausforderung dar, da sich die Räume auf unterschiedlichen Ebenen befinden und miteinander verbunden werden müssen. Die zentrale Aufgabe besteht daher darin, einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Zu diesem Zweck wird ein neues Treppenhaus gebaut, das alle Etagen miteinander verbindet und erschließt.

In den neu gestalteten Bereichen sollen künftig unter anderem ein Konferenzraum, ein Klausurraum für Klassenarbeiten und Prüfungen, ein Lehrerzimmer, eine Teeküche, ein Ruheraum sowie ein Lehrerarbeitsraum entstehen.

Ein großer Vorteil dieser Umbaumaßnahme besteht darin, dass mehrere Büros aus dem Erdgeschoss an der Straßenseite in die neuen Räume verlegt werden können. Die dadurch frei werdenden Räume könnten anschließend als zusätzliche Klassenräume genutzt werden.

Herr Schlimm betonte außerdem, wie sehr ihm der besondere Charakter unserer Schule als „Schule im Grünen“ gefällt. Der Schulpark sei ein prägendes Element der Anlage. Daher sei es seinem Team besonders wichtig, eine Architektur zu entwickeln, die sich harmonisch in die bestehende Gebäudestruktur einfügt.

Das Architektenteam verfügt über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Kirchenbauten. Gerade deshalb sei es für sie eine besondere und spannende Aufgabe, die Schule in Verbindung mit dem Kapellenbereich weiterzuentwickeln und umzubauen.

Schulleiter Olaf Windeln dankte den Architektinnen und Architekten am Ende der Vorstellung ausdrücklich für ihre engagierte Arbeit und die sorgfältige Planung. Er betonte, dass die vorgestellten Konzepte eine große Chance für die Weiterentwicklung der Schule darstellen, und zeigte sich zuversichtlich und voller Vorfreude auf die Umsetzung der Baumaßnahmen in den kommenden Jahren.